Mittwoch, 16. September 2009

SUR-fishing "Croatia 09"

Schon länger planten wir mit unserem Sur-fishing Kollegen Tobi einen 1 wöchigen Trip gen Osten. Nach längere Suche im Internet kristallisierten sich zwei interessente Spots heraus welche auch mit mittelmäßig aufwändiger Planung realisierbar schienen.
Spot eins, die Theiss in Ungarn bei Tiszafüred bestach mit atemberaubenden Fotos wurden aber nach einigen Überlegungen doch ad acta gelegt weil Tobi einen äußerst kompeten Kontaktmann in Kroatien, genauergesagt in Koprivnica an Land zog.

Am 31.08.09 ging es los. Nach 5 stündiger Fahrt kamen wir über Slowenien und Ungarn (da unser Navi schon etwas älteren Jahrganges ist, mussten wir leider ein paar extra Kilometer zurücklegen) endlich nach Koprivnica wo wir bei unserer Ankunft schon von unserem freiwilligen Guide Hrvoje erwartet wurden. Da wir Hrvoje noch nie gesehen hatten (lediglich ein paar Emails) war unsere Erwartungen nicht allzu hoch was sich allerdings nach nach spätestens 5 Minuten als komplete Fehlannahme herausstellte. Unserer lieber Hrvoje ist nämlich nicht irgendein Plastiksackerlfischer (welche es an unserem Hauswasser leider ebenso stark vertreten sind wie die Gelsen nach einem Hochwasser) sondern Mitglied des Croatian National Trout Teams und so wie wir leidenschaftlicher Catch&Releaser. Auch zeigte sich dieser in den letzten Tagen nicht untätig und führte und nach zwei kühlen Bieren zu unserem ersten Nächtigungsplatz.

Jezero Autoput, bekannt für seinen ausgezeichneten Bestand an Großkarpfen präsentierte sich äußerst Anspruchsvoll - zwei Drittel der Wasserfläche waren üppigst mit Kraut und Seerosenfeldern bewachsen.
Bestückt mit Monstercrab und Plum Shellfish Boillies legten wir die Gerten aus. Leider konnten wir in zwei Angeltagen nur zwei Karpfen zum Biss verleiten, welche wir unglücklicherweise nicht Landen konnten da sich die Bisse leider an Tobis unterdimensioniertem Gerät ereigneten.

ABER dafür konnten wir erfolgreich unserem Zielfisch, dem Schwarzbarsch nachstellen, wobei sich weightless Sluggs am widegape Haken als die einzige Möglichkein herausstellte, den schier undurchdringlichen Krautdschungel zu bespinnen.
Chrisi und Tobi konnten je einen schönen Burschen an Land ziehen und der Release wurde mit der neuen Unterwasserkamera festgehalten.
Jezero Soderica, neben der Drava (Drau), auf jedenfall eines der anspruchsvollsten Gewässer die wir während unseres Trips befischten. Auch hier war wieder sehr viel Kraut im Wasser und die Futtergründe der Karpfen waren leider ausserhalb jeglichste Wurfweite... :-( Nicht einmal mit die sauerste Mais den wir je gerochen hatten, ließen sich die Gelbn & Amur, welche im lake Soderica zu absolut kapitaler Größe abwachsen, in Ufernähe locken.
Wir verbrachten 2 Nächte am Wasser, wobei wir in der letzten Nacht den Karpfen den Rücken kehrten und 6 Ruten auf Köfi auslegten.
Das Ergebnis, ich würde sagen, von überschaubarem Ausmaß, bestand aus einem kleinen Zwergwels
und einem fast eben so kleinen "richtigen" Waller.

Im Gegensatz dazu liefs an der Blinkerfront ziemlich stark. Insgesamt konnten 8 Hechte gelandet werden.

Die größe der Fische kann man sich übrigens auch in Kroatien nicht aussuchen...


Der Fluss Drava war ein wohl das wildeste Gewässer, dass wir während unseres Trips befischten. Wir mussten uns auf Grund des gewaltigen Strömungsdrucks und des stark getrübten Wassers in die riesigen Überschwemmungszonen entlang des Hauptflusses zurückziehen. Dort fanden wir nicht nur wunderschöne Spots, sondern auch, wieder, einen starken Junghechtbestand vor !^^
Am letzten Tag unseres Aufenthalts wartete noch mal ein Highlight auf uns. Hrvoje nahm sich die Zeit um uns ein paar Stunden an seinem Forellenflüsschen zu guiden. Ein herrlich klares Wasser mit wirklich traumhaftschönen Forellen. Wie oft hat man schon die Gelegenheit auf, sich natürlich reproduzierende Regenbogenforellen & Browntrout zu fischen...... NIE !
Die Fische waren alle in perfektem Zustand und es waren alle Altersklassen vertreten.

Hier konnte Kollege Hademar seine ganze Klasse ausspielen und, neben etlichen Refos, eine wunderschöne, ausgesprochen feiste Browntrout der Klasse 40+ überlisten.
Kleiner Wehrmutstropfen,... Wasser auf der Linse der Kamera machte leider das Erinnerungsfoto der großen Bafo unbrauchbar :-(
"Zumindest" gelangen uns schöne Unterwasseraufnahmen des Drills und des release. .........................................................................................................
An dieser Stelle möchte ich noch auf die fischereilichen Skills unseres Freundes Hrvoje ansprechen. Noch NIE habe ich einen Angler konzentrierter und souveräner ans Werk gehen sehn. Sein vorbildlicher Umgang mit Fisch und Gewässer sowie sein umfassendes Wissen in allen Sparten der Fischwaid haben mir sehr imponiert.
SUR-fishing wünscht ihm alles gute bei der Weltmeisterschaft in Andorra !!!!!!!!
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Leider ging unser Trip viel zu schnell zu Ende, gerne hätten wir noch ein wenig Land und Leute genossen. Keiner wollte sich so richtig von den herrlichen Gewässern lösen, deren fischereiliches Potenzial wir nicht im Ansatz erahnen können.
Jedoch ist es uns gelungen von fast jeder Fischart die wir zum Landgang überreden konnten, einige Unterwasseraufnahmen zu machen.
Anschaun kann man sich das Kunstwerk Hier: ........................................................................................
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Für uns alle steht fest, Hrvtska sieht uns wieder !!
SUR-fishing

Montag, 14. September 2009

U.S. Virgin Islands, trip to paradise

Die 3 jüngsten Gesellen von SUR-Fishing Andi, Fips & Tobi waren im Juli 2009 unterwegs die Karibik für sich zu erkunden. Natürlich ließen sie es sich auf St. John, eine der U.S. Virgin Islands nicht nehmen ein paar mal die Reise Rute zu schlenzen.Nach 2 Tagen Schneider mit jeglichen Spinn Ködern haben wir einen stark beschifften Dock etwas abseits des Towns gefunden und die sichtbar aktiven Haie und Tarpon haben uns zu erkennen gegeben das unsere Schnüre weit unter dem Maß liegen. Weighless Chicken & toten Köderfisch auf einer 40lbs Mono war unsere gängiste Montage.Wir waren wärend unseres Aufenthalts 5-6 tage angeln und haben jeden Tag zwischen 6-10 der stärksten Bisse bekommen die wir zu dieser Zeit kannten. Wobei kein einziger Tarpon den wir uns als Zielfisch vorgenommen hatten zu landen war. Unsere Reise Ruten und Rollen waren einfach viel zu schwach um diese teilweise 1,80 m großen Tiere auch nur annähernd zu drillen. Keiner von uns hat so einen starken Fisch jemals erlebt und diese Fische sprangen teilweise 2m aus dem Wasser wenn sie den Haken im Maul spürten.Neben diesem Misserfolg konnten wir jedoch einige gute Snapper, Nurse Sharks, Lemon Sharks & Sting Rays mit unserem Gerät landen. Alle gefangen Fische wurde natürlich nach SUR-style released!Neben dem Fischen bekamen wir noch die möglichkeit mit unseren Local Freunden Richard & Alexa, Nachts mit Taschenlampen & Schnorchel Lobstar-Diving und Spear Fishing zu gehen. Wir hatten einen guten sehr spannenden Abend und konnten zwei sehr schöne Lobstars fangen und einen beachtlichen Grooper.Sogar 1 kleinere Schildkröten konnten wir tagsüber beim Schnorcheln mit der Hand fangen, welche nach dem schnellen Fotoshooting sofort wieder released wurde.Fotos zu dem Trip und unsere besten Fänge seht ihr unten.


In diesem Sinne...enjoy!


U.S. Virgin Islands,... trip to paradise II

Mittwoch, 12. August 2009

Heute war ich wieder in Greifenstein Karpfenfischen. 4 Karpfen konnten meinen Hundsringerln nicht wiederstehen. 1,5- 4 -5,5 und 8kg wogen die Fische und boten, jetzt da die Braunalgen wieder verschwunden sind, gewohnt starke kämpfe. Hier ein kurzes Video vom release des "catch of the day"

TL.

Dienstag, 11. August 2009

Licht am Ende des Tunnels

Die Fischerei präsentierte sich in den letzten Tagen und Wochen sehr zäh. Gründe für die Fressfaulheit der Fische sind die häufigen Wetterumschwünge gepaart mit Luftdruckschwankungen und eine Braunalgenplage im Ausstand in Greifenstein.
Oftmals waren garkeine Fische zum Biss zu bewegen und wenn doch, dann bewegte sich die größe der Fische stark unter dem Durchschnitt.


Tja, drauf geschissen durchgebissen,... und tatsächlich, behaarlichkeit brachte dann doch noch 2 schöne Fische.


Einen feisten Karpfen ....

Und einen netten Schiad auf Wobbler


2 eher durchwachsene Wochen an einem, doch nicht so leichten Gewässer ;-)


Mittwoch, 8. Juli 2009

Ein Traumtag, gehalten in Gelb/Weiß

Heute war ich mit Kollegen Del Mar in Greifenstein, wir wollten ein wenig auf Raubfisch angeln, vielleicht sogar eine Gerte auf Karpfen auslegen.
Angekommen schlug uns eine steifer Wind entgegen und das Wasser der Donau präsentierte sich, gerade für unsere mondseeverwöhnten Augen, ausgesprochen trübe. Keine Guten Bedingungen möchte man meinen....

Angekommen, ausgepackt, aufgebaut, angefüttert, abgechillt......

Keine 20min sind vergangen und schon läuft die Schnur schön durch den Freilauf. Hadi heftet, und landet wenig später einen makellosen Karpfen in der 7kg Klasse.


Motiviert vom Erfolg des Del nahm ich mir den Skeletor und versuchte mich in einer, bis Dato noch ungefischten Technik. Nämlich fischte ich mit Kleinstbrut am Monovorfach, direkt im Strömungsschuss der Fischleiter.
Wieder vergangen nur wenige Minuten und der Stoppel meldete Biss. Ich konnte einen juvenilen Schiad landen, und gleich war klar, es würde wohl nicht der letzte sein.


Kaum hatte ich den Fisch released schrie schon wieder Kollege Hadi: "FIIIISCHHH CHRISIII FIIISCHHHH"
Erst kämpfte der Karpfen eher schwach, unternahm kaum Fluchten, doch kaum war er einmal an der Oberfläche gewesen, explodierte er förmlich und gab noch einen Drill der Extraklasse her.
Als er endlich im Kescher lag, konnten wir uns nicht sattsehen an der Pracht des 10kg Wildkarpfen.



Ich kann und will nicht jeden weiteren Fisch bzw die Umstände unter denen er gefangen wurde schilder. Es sein nur soviel gesagt, Brut auf Mono = Weltklasse Doppelfrolic= Welklasse !!!
Ausserdem sagen Bilder bekanntlich weit mehr als Worte :-))


Ein Herrlicher Tag, so schön kann die Fischwaid sein.
Mfg

SUR

Mondsee Madness

Sonntag Mittags machten Kollege Hademar und ich uns auf den Weg an den wunderschönen Mondsee um dort mit unseren Kumpels Tobi Fips und Andi ein wenig die Gerten zu schwingen.
Nach der Ankunft kümmerten wir uns erstmal um "KKK" (Karten Köder Kleinzeug^^) und bezogen anschließend unseren Platz für die anstehende Nachtsur.
Ich für meinen Teil habe noch nie an einem schöneren Platz meine Angel ansgeworfen.
Eine winzige Bucht, beidseitig von Schilf eingesäumt, ein kleiner Strand zwischen Wasser und Wald groß genug für unser Zelt und ein kleines Feuer, ein Steg, schon etwas in Mitleidenschaft gezogen von Wind und Wetter, groß genug für 5 Leute + tackle............. traumhaft.
Wir bauten erst mal auf und erstippten uns eine ganz ordentliche Strecke an klein und kleinst Köfis für die nächtliche Aal-offensive.
Als nach mehreren Stunden alle 8(!) Angeln optimal lagen, begann die, schon fast hässlich schöne, chillerei bei Bier, Metaxa und Herbs^
Als dann um 01:00 der Fips vorbeischaute, wurde erstmal mit Benzin ein kurzes Feuer entfacht und die Ruten weitestgehend neu ausgelegt. Garnicht so leicht bei Dunkelheit 8(!) Stöcke an einem Steg auszurichten. Alle Schwimmer Standen perfekt, lediglich einer hatte sich ein paar Minuten nach dem Auswurf umgelegt...... wir ließen ihn jedoch einfach liegen, da er sich garnicht bewegte.
Mit der Zeit wurde es immer ruhiger am Steg, die Biere und taxen zeigten schon langsam ihre Wirkung. Ich denke das die letzten Augen ca. um 4:30 zufielen.

Hademar war als erster wieder auf den Beinen (05:30), nachdem er nicht den Schlafkomfort einer Liege genießen konnte (muhaha) und baute starkerweise schon mal Zelt etc ab.
Als sich Tobi und ich aus den Federn schälten war es schon weit nach 9:00.
Der erste der sich aktiv den Angeln widmete war der gute Tobi, der sich instinktiv die Rute mit dem umgelegten Schwimmer schnappte. Dieser lag immernoch an gleicher Stelle vor dem Schilf.
Tobi setzte einen sicherheits Anhieb und hatte sofort Wiederstand. Zuerst kam uns nur ein dicker Krautzopf entgegen, bald war jedoch klar das sich auch ein stattlicher Aal im Kraut wand.
Es war passiert.... Der erste Aal in der Geschichte von SUR-fishing war gelandet. Die Freude über den Fang war enorm und wie machten wunderschöne Fotos, nachdem wir dem Aal endlich den gar ausgemachen konnten.


Höchst erfreut packten wir unsere 7000 Sachen und flohen vor dem aufkommenden Wetter in die Casa Strauss wo wir den Schauer bei ein paar Jausensemmerln überdauerten.
Wir wurden schon vom Fips erwartet, der sich gewissenhaft auf seine mitllerweile erfolgreich absolvierte Fischereiprüfung vorbereitete. Petri Heil Kollege Fipse !!!!!!!!!!
Am frühen Nachmittag war das Wetter wieder stabil und wie begaben uns auf einen Spinnausflug zum Steg neben dem Yachtclub in Mondsee. Wieder war Kollege Andi extra aus Bayern^ angereist^um mit uns zu Fischen. Sauber Andi ;-)
Die Sonne kam heraus und wir verbrachten schöne Stunden beim werfen im klaren Wasser.
Bei jiggen konnte Kollege Tobi zwei sehr schöne Barsche verhaften. Petri Tobi, sehr schöne Fische !!


Sogar eine Blaunase kreuzte unseren weg...



Gegen 20:00 Uhr zwang uns abermals der Regen zum Abbruch und wir nahmen flott reissaus.
In weiterer Folge traten wir, doch schweren Herzens, den Heimweg Richtung Wien an. Im Gepäck jede Menge gute Erinnerungen an einen TOP-Trip mit guten Freunden.
LG

SUR-fishing

Freitag, 3. Juli 2009

Karpfenfischen mit Narba

Nach ein paar, teilweise wetterbedingten, Schneidertagen an der Donau und in Muckendorf war heute endlich mal wieder das Glück auf unserer Seite. Um 12:00 an dem stark hochwasserführenden Seitenarm angekommen, tat sich die erste Stunde ausser 2 Rotaugen nichts am Friedfischgerät.
So schwang ich ein wenig den Spinnsock, und wurde mit einem netten Schiad belohnt.



Nachdem der Fisch released war ging alles ganz flott und schon war Tobo im drill mit einem netten kleinen Karpfen...

Ein wilder Bursche....

Und tatsächlich, die Karpfen schienen unseren Platz gefunden zu haben und auch ich bekam einen Biss. Der Drill am Picker viel heftig aus und nach langem gedrille konnten wir einen herrlichen Schuppenkarpfen landen.